Rollenspiel-Basics für Anfänger - Schattenklingen

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Rollenspiel-Basics für Anfänger

Rollenspiel > Einführung

"Der Sprung ins kalte Wasser"

Diese Hinweise sind in der Hauptsache für (neue) Sippenmitglieder gedacht, die die Rollenspieltreffen ausprobieren wollen.

Viele potentielle Rollenspieler (auch "OoCler" genannt) lassen sich ungern auf Rollenspiel ein, weil an jeder Ecke vor vermeintlichen Fehlern gewarnt wird. Das ist sehr schade, wenn durch schlechte Erfahrungen oder einfach ein ungutes Gefühl dieser Spielbereich komplett gemieden wird. Dabei ist das alles garnicht schwer und erfordert gerade zu Anfang erstaunlich wenig Zubehör um Spaß zu haben.

Zwei Dinge sind zwingend erforderlich, ein zu spielender Charakter und der Chat. Ohne Charakter geht es nunmal nicht - nur, wie baut man einen RP-Char? Es wird oft gesagt, als Anfänger sollte man bloß keinen Elben spielen. Auch wenn das durchaus seine Gründe  hat, wirken solche Aussagen natürlich alles andere als ermutigend. Als ob man einen Hüter besser spielen könnte, wenn man zuerst mit einem Wächter das Tanken übt...ehm.

In der Regel hat ja jeder Spieler schon mindestens einen Charakter, der ein irgendwie geartetes Level erreicht hat ( z.B. 26, 73, egal). Es spricht garnichts dagegen, einfach mit diesem Char anzufangen.

Eine Hintergrundgeschichte ist sehr nützlich um einen Charakter gut spielen zu können. Das stimmt natürlich, ist aber viel weniger aufwändig als es aussieht.

Als Beispiel:

Der Charakter "Helthir" wurde als Elb erstellt. Damit habe nwir schon ein paar Eckdaten: Den Namen, und die Herkunft, in diesem Fall Düsterwald. Falls man die eigene Herkunft irgendwie vergessen hat, lässt sich das ganz leicht unter 'Titel- Herkunft' nachschauen.

Schon kann man auf wichtige Fragen wie "Wer seid Ihr?" problemlos Antworten: "Ich bin Helthir, aus dem Düsterwald."

Genau so einfach geht es dann auch weiter, mit der gewählten Klasse kann man sich über die besten Waffen streiten,  
"Zwei Schwerter sind mir zu unhandlich im Gemenge - mit den Dolchen komme ich besser zurecht.",
und die Berufsauswahl sagt viel über die Interessen:
"Es ist so ein erfreuliches Gefühl, einen Rohedelstein auszugraben. Besonders wenn es ein wertvoller ist!"

Aber so viel Überlegung ist oft gar nicht nötig - wir sind in einer Sippe, also kennen wir uns irgendwo her. Das reicht als erster Hintergrund völlig, und alles Weitere ergibt sich dann schon.

Der nächste wichtige Punkt ist der Chat, auf den wir eher nicht verzichten können.

Dabei zuerst zum 'Wo':

Grundsätzlich wird im /sagen gesprochen und im /emote (einfacher ist /e) wird sich bewegt.

Damit man bei Gesprächen alles gut mitbekommt ist es empfehlenswert, als erstes unter ‘Optionen - Oberfläche - Chatsprechblasen ein ' zu aktivieren.
Ich nutze bei Events zusätzlich den Schlachtzugchat /szc, um Informationen an Spieler zu geben, die sich nicht ins Rollenspiel packen lassen. Der Schlachtzugchat muss aber erst mit einem Häkchen bei den Filtern des Chats aktiviert werden.

Zum 'Was':  

Was schreibt man denn so, wenn man zum ersten Mal reinschnuppern möchte?
Das ist erfahrungsgemäß auch ganz einfach, nämlich nichts.

Mit /gruß ist der Höflichkeit vorerst genüge getan, und dann kann man, wenn man noch ratlos oder unentschlossen ist, auch mal eine Weile nur "zuhören", also lesen, was die Mitspieler so tun. Darauflässt man sich ein, und schon läuft es  :)

Bei Emotes ist es sogar noch besser, denn links unten neben dem Chat-Eingabefeld kann man über die kleine aufgemalte Sprechblase direkt auf alle vom Spiel vorgegebenen Emotes zugreifen, sie anklicken und dadurch nutzen.

Emotes können aber auch selbst geschrieben werden,
/e greift nach seinem Schwert.
ergibt im Chat dann " Helthir greift nach seinem Schwert.“

Eine sehr schöne Sache sind animierte eigene Emotes. Dazu nimmt man ein bewegtes Emote, z.B.
/gruß
und macht daraus
/gruß hebt die Hand zum Abschied.
Daraus wird im Chat   "Helthir hebt die Hand zum Abschied.", während zeitgleich die Grußbewegung ausgeführt wird.

Und - mehr braucht es zum Sprung ins Wasser nicht :)

Weil sich das nun allerdings so anhört als wäre erstmal alles erlaubt, noch eine kleine Liste mit schrecklichen Dingen, die Rollenspieler zum Weinen bringen (Meine Meinung, klar - aber nicht nur meine...)

Smileys im Sagenchat:

Ja, die werden gerne als schneller Ersatz für Emotes missbraucht. Aber ernsthaft, dauert es so viel länger, statt :-)  oder ^^ einfach  /lol In den Chat zu schreiben? Daraus wird nämlich wider Erwarten ein ganz normales Emote, statt einer Häufung von Satzzeichen.

Abkürzungen im Sagenchat:

Siehe oben - aber noch so nebenbei, warum sollte man es bei einem Rollenspiel-Event so eilig haben, dass es nicht für ausgeschriebene Wörter reicht? Allein die Vorbereitung/Planung kostet oft doppelt so viel Zeit wie das Event dann tatsächlich dauert. Gut Ding will Weile haben!

Skills die nicht gebraucht werden:

Runenheilsteine im Lagerfeuer, Kriegsrede-Leuchthände, HoTs und Buffs...niemand kann mir erzählen, sein Char würde ohne den Kram bei den von mir ausgewähltenG egnern (oder kampflos mitten auf der Straße) draufgehen. Ich bin zwa rGroßmeister im Ausblenden von Störfaktoren, aber ungern bei den eigenen Leuten;)

Zu Guter Letzt:  

Mit Rollenspiel verhält es sich im Wesentlichen nicht anders als bei Instanzen – wir arbeiten zusammen, für Spaß für alle.

Das bedeutet natürlich ab und zu, Kompromisse einzugehen – aber es heißt eben auch, dass das Ganze nicht klappen wird, wenn einer oder mehrere ständig nur herumblödeln.

Jeder macht mal Fehler,  jeder hat irgendwann angefangen – wenn etwas schief geht, dann ist das eben so, und wird nächstes Mal besser.

Wir sind eine Sippe, und Streitigkeiten untereinander müssen nicht sein, wir haben uns alle sehr lieb  :-)


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