Weg der Schurken - 5 - 15.07.2016 - Schattenklingen

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Weg der Schurken - 5 - 15.07.2016

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"Terry Dachs"
Rollenspiel-Event vom 15.07.2016


Ein Bericht von Vyzra

Hier ein Bericht von Vyzra, aber aus Sicht von "Terry Dachs" (Teridax) geschrieben:



Ein Bericht von Celandril

Und hier ein Bericht von Celandril aus der Sicht von Elenswith (ihrem Twink):

Wir hatten ein klares Ziel. Endlich einmal! Dornlags Hof war Opfer der Mondschlangen geworden, und dort wollten wir uns umsehen.

Es war bereits alles wieder im Aufbau, diese Bande hatte offenbar ganze Arbeit geleistet. In einiger Entfernung konnte man die Arbeiter sehen wie hören, die der Hausherrin Rose die schwere Arbeit etwas erleichtern. Und direkt vor dem Haus wurde gekocht. War da nicht etwas, vor ein paar Tagen, dieser Bettler, der so begeistert von einem Koch war?

Der Mann sah irgendwie aus, wie …nicht von hier. Ich kenne ja die Vorbehalte der meisten Ortsansässigen gegenüber anderen Menschen – und dabei ist es vollkommen egal, an welchem Ort diese Leute ansässig sind – daher ließ ich ihn erst einmal in Ruhe, und sah mich um.

Auch die anderen Schattenklingen erkundeten die Umgebung, und erkundigten sich bei Frau Dornlag nach diesem und jenem.

Der Brunnen war unbrauchbar, was mich dann doch zu dem Koch führte. Zwar war es anzunehmen, dass er den fauligen Geruch bemerkt hatte, aber dies ist das Breeland. Und fremdländisches Aussehen heißt noch nicht, dass er sich nicht hat von der Dämlichkeit mancher Bewohner anstecken lassen.

Während Kahlua ganz offensichtlich andere Interessen hatte, waren Marric und Charadigo durchaus misstrauisch, als sich herausstellte, dass der Mann – Terry Dachs - , tatsächlich der Dachs, von dem die Bewohner Brees so begeistert sind, nun, dass er umsonst kocht, mit Nahrungsmitteln vom Tisch des Bürgermeisters. Schon ganz schön unverschämt, ich musste lachen.

Wie sich herausstellte, kommt er vom Rotwasser. Verdammt weit weg von zu Hause, will man meinen. Und der Test, ob er ein wenig Haradraic versteht war dann auch erfolgreich. Nur weiterhelfen konnte er uns nicht, obwohl Charadigo doch in einer recht einschüchternden Weise hinter ihm stand, was bei anderen Heimlichtuern ja schon nette Ergebnisse brachte.

Er kennt weder die Mondschlangen noch sonstige Banditen, da er eben erst ins Breeland gekommen ist.  Und sicher hatte er von dort bis hier mit den üblichen Vorurteilen zu kämpfen...wir haben uns also direkt verstanden. Und nun stehen wir hier, und begutachten das Essen. Das mit Sicherheit nicht vergammelt oder vergiftet ist – aber das das angenommen wird, wenn man aus dem Osten kommt, war ja auch irgendwie klar. Sag ich mal nichts dazu, und lass den Chef machen. Immerhin wurde das „Beweispferd“ wiedergefunden, dessen Anwesenheit den Wahrheitsgehalt von Terry Dachs‘ Aussagen bestätigen sollte.…wie kann man so misstrauisch gegenüber Fremden sein, aber gleichzeitig dem Einbrecher aus der Nebenstraße den Schlüssel in die Hand geben? Ich werde die Leute hier nie verstehen.

Kahlua derweil geht mir gewaltig auf die Nerven. Wir sollen hier etwas herausfinden, und er will offenbar nur zu der sogenannten einsamen Frau. Dass sie verheiratet ist, scheint ihn einen Dreck zu interessieren. Immerhin könnte er sie vielleicht  etwas deutlicher fragen. Die Erfahrungen in diesem heuchlerischen Land zeigen ja, dass manche Personen da freigiebiger sind, was Informationen angeht. Aber nun bewegt er sich kein Stück in ihre Nähe – wie gesagt. Geht mir gewaltig auf die Nerven. Dann frage ich nochmal….wird zwar nicht so effektiv sein, aber wer weiß.

Natürlich sagt sie mir nichts wirklich Neues. Das Pack will Schutzgeld erpressen. Wir gehen ein Stück zur Straße, um zu besprechen…und man wird sich einig, dass ein Hobbit am besten geeignet wäre, Frau Dornlags Sorgen aufzudecken. Und das tut sie. Es dauert verdammt lange, und ich bin ohnehin nicht mehr in bester Stimmung, obwohl der Dachs ja nun in Frieden gelassen wird.

Charadigo kennt das Breeland und seine Bewohner, und geht hinüber um Diopteia zu unterstützen. Und sie winkt uns mit dazu. Sie wollen wiederkommen, die Mondschlangen – das hatte sie vorhin schon gesagt. Aber sie wollen nicht einfach nur Geld. Sie wollen das Haus. Nur durch reines Glück hatten sie die Besitzurkunde nicht direkt beim letzten Mal entwendet…

Die Schattenklingen bieten Schutz an, und den sollte die gute Frau auch dringend annehmen. Ihr Einverständnis dazu dauert mir wirklich zu lange, aber letztendlich stimmt sie zu, den Köder zu spielen. Denn darauf läuft es ja hinaus, oder nicht?


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