Dritter Schluchter Handwerkermarkt - Schattenklingen

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Dritter Schluchter Handwerkermarkt

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Rollenspiel-Event vom 10.01.2017



Nach dem erfolgreichen Rollenspiel-Event hier ein Bericht von Vyzra:



Nach dem dritten Handwerkermarkt in Schlucht

Vyzra kontrolliert den Beutel mit dem rotem scharfem Pulver. In Wilster herrscht weiterhin eine angenehme Ruhe. Einige Mitglieder der Schattenklingen kommen ihr entgegen, grüßen sie und sie grüßt zurück, fröhlich wie immer.

Die Kapuze wird zurück gezogen und zum Vorschein kommt das Gesicht einer Elbe mit wilden, zersausten Haaren, die erfolgreich ihre spitzen Ohren überdecken. Endlich muss man sich nicht mehr so verstecken.

Vor Marrics Haus bleibt sie kurz stehen. Der Anführer der Schattenklingen sagte, sie soll auf das Pulver aufpassen. Also kann sie es nicht einfach irgendwo ablegen. Eigentlich hatte sie vor es ihm auf den Tisch zu legen, aber sie weiß ja nicht ob Marlio nicht vielleicht auch in das Haus reinkommt und das scharfe Pulver entdeckt. Das wäre unvorteilhaft für alle! Und sie wollte doch nur einen Schürzenjäger mit dem Zeug ärgern.

Mit einem Schulterzucken dreht sie sich um und entschwindet in die Richtung des Hauptquartiers.

Berichte sind was Tolles! Egal was manche sagen!

Aber sie musste auch noch nicht jeden Tag zwanzig Berichte auf einmal schreiben.

Mit einem Papier und Schreibwerkzeug zieht sie sich auf das Dach des Hauptquartiers und beginnt mit einer verschnörkelten Schrift Worte auf das Papier zu bringen:


10.01. – Schluchter Handwerker Markt

Das war ein wunderschöner Markt! Organisieren wir noch einen? Ich kann bestimmt auch was verkaufen! Aber das nächste mal würde ich auch gerne was kaufen! Ich kann mich nicht entscheiden! Entscheide ich dann einfach wenn es soweit ist!
Ah! Entschuldigung! Ich fange ja schon wieder mit Plapperei an! Warum schreib ich eigentlich immer das auf? Was wollte ich… richtig.
Es waren weniger Händler da, als angemeldet.
Janril, der Händler mit Met, Tüchern und Gewürzen, hatte eine Beinverletzung
Ayrana, mit Töpferwaren
Vezo, Backwaren. Er kam verspätet.
Es sollten Nachforschungen angestellt werden, was mit den anderen Händlern geschehen ist und ob es ihnen gut geht. Zusätzlich sollte herausgefunden werden, woher die Beinverletzung des Gewürzhändlers kommt. Aber mit zwei Hunden an der Seite war es vielleicht nur Ungeschicktheit?
Als Vorschlag hätte ich die Idee, den Händlern zusätzlichen Geleitschutz in diesen unsicheren Zeiten an zu bieten.
Für die Nachforschungen würde ich einige Rekruten mit einem erfahrenem Mitglied losschicken.
Zur Absicherung des Marktes muss ich sagen, dass das besser lief als erwartet. Schön, dass jemand den (Packesel) Begleitschutz für Marric übernehmen konnte. Ich werde Castile eine entsprechende Belohnung entgegen kommen lassen. So hatte ich Zeit ein wenig mich umzuschauen.
Auch die Stadtwache hat sich wieder bemüht und einen Überblick behalten.
Ich vermute dass die Anwesenheit von ein wenig Autorität der Stadt Bree die kriminellen Aktivitäten unterbunden hat. Ich konnte nichts entdecken, dass irgendjemanden hätte Sorgen bereiten können.
Der Schluchtenflechter schien mir rund um die Uhr besucht zu sein. Sie haben bestimmt Geschäft gemacht. Mehr kann ich nicht dazu berichten, da ich die Hälfte des Tages auf dem Dach des Hauses stand und die Leute beobachtet habe.
Aber davor konnte ich mir noch ein Bild der Marktbesucher machen.
Liest du das hier Kahlua? Liest du es? Eine Frau mit bunten Bändern war da und du NICHT! Interessierte Käufer gab es zur Genüge und die wurden von Händlern mit keinerlei überzogenen Preisen abgezockt. Ich hab niemanden mit leeren Händen den Markt verlassen sehen.
Die anderen Besucher haben sich hauptsächlich nur fürs Umschauen interessiert. Teilweise erschien es mir etwas zwielicht, aber es wurden keine Mondschlangen Aktivitäten entdeckt. Zumindest keine, die aufgefallen wären.
Ich hab einige Hobbits entdecken können. Vielleicht die ersten Vorreiter, die herausfinden sollen, was der Markt so bietet. Mein Vorschlag wäre verstärkte Werbung im Auenland und einen Imbissstand der von den Schattenklingen aufgestellt wird. Hobbits zahlen wohl viel für Essen.
Mit dem Erlös könnten wir die Sippenkasse für ein Festessen aufbessern!
Hoffen wir, dass die Mundpropaganda unter den Halblingen so gut funktioniert, wie man so hört.
Allgemein war die Stimmung angenehm und sorglos. Wir brauchen einen Erfolgstempel, denn der Markt war ein Erfolg!

Gruß
Vyzra Schattenmond


Während die junge Elbin auf dem Dach ihren Bericht schreibt, gibt ein Anderer in Bree seinen, in mündlicher Form, ab:

Vezo hatte wie angesagt seine restlichen Brötchen dem Armenkoch überlassen.
Teridax stellt dem Mann, der ihm mit Mehlwolken seine kleine Wohnung einsaut, eine dampfende Schüssel mit Bohneneintopf hin.
„Das war wirklich eine gute Idee von euch, Herr Dachs! Ich bin wirklich fast alles losgeworden, was ich gekl… verkaufen wollte. Wart ihr schonmal auf dem Markt? Er war wirklich nett. Und so abgesichert… Früher hätte ich da bestimmt keine Chance gehabt an Münzen zu kommen!“
Teridax setzt sich dem jungen Mann gegenüber, faltet die Hände, um das Kinn abzustützen und hört einfach nur zu. Man muss nicht nachfragen. Vezo wird plappern.
„Ich war zwar etwas spät dran, aber dafür hatte ich ganz schnell jemanden als Kunde. Es waren wirklich nicht viele da, die verkaufen wollten. Mein erster Kunde war auch gleich der Mann, den ihr mir beschrieben habt. Er hat alle Körnerbrötchen gekauft, um ein gesundes Frühstück für seine Sippe zu machen. Ein gewisser Marlio soll das wohl anrichten. Ob er will oder nicht. Sein Begleitschutz sollte dann die Brötchen tragen. Er hat dann in der Nähe meines Standes die Brötchen bewacht. Es war amüsant. Der Anführer selbst ist wohl was Essen gegangen.“
Vezo isst ein wenig, bevor der Eintopf kalt wird. Außerdem ist das gutes Essen. So schnell wird er nicht mehr was Gutes bekommen.
„Die nächsten Kunden waren eher uninteressant. Normale Menschen, die halt Brot wollten. Aber der Hobbit! Der war freigiebig! Er hat fast alles gekauft und mir sogar zwei Gold…“
Vezo unterbricht sich als ihm die Menge an Geld rausrutscht. Aber der Armenkoch interessiert sich mehr für seinen Tee. Vielleicht hat er es nicht gehört?
Der junge Mann räuspert sich.
„… dafür gegeben. Er überlegt sich, ob er beim nächsten Markt auch vorbeikommen soll. Er verkauft Möbel! Nicht nur Hobbitmöbel sondern auch etwas Exotisches. Aber davor wird er wohl den Markt nächste Woche in Balgfurt besuchen. Er will wohl, dass ich da auch hingehe. Er hat die Brötchen gelobt. Was mich daran erinnert…“
Vezo holt ein kleines zusammengefaltetes Papier heraus.
„Er hat mir ein Hobbitfrühstück-Rezept für euch mitgegeben. Er war begeistert, dass die Reste an die Armen gehen. Er war allgemein sehr nett. Wie hieß er noch… Ah! Bubikopf von der Gluexschmiede!“
Teridax nimmt das Rezept entgegen, überfliegt es kurz und lächelt.
„Danke Vezo. Sonst noch was Erwähnenswertes?“
„Nichts an das ich mich entsinne…“
„Dann danke ich dir. Es ist wirklich schade, dass ich zu tun hatte. Es klingt danach, als wäre es schön gewesen.“
„Das war es. Vielleicht beim nächsten mal?“
„Das wage ich zu bezweifeln. Aber mal sehen. Wofür hab ich dich denn sonst?“
Der Armenkoch lacht und trinkt seinen Tee weiter. Interessant...


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